Terror im Namen der Religion

Stellungnahme

Mit tiefer Trauer und großem Entsetzen nehmen wir, die Mitglieder des Initiativkreises „Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche“, die entsetzlichen Meldungen über den Terror der letzten Tage wahr.

Paris, Nizza, Wien, Kabul und anderswo – alles tödliche Angriffe auf die pluralen Gesellschaften dieser Welt und alles Angriffe im Namen der Religion. Wir verurteilen diese Taten aufs Schärfste, gedenken der Opfer und ihrer Angehörigen.

Unsere Gedanken gelten den zu häufig Verängstigten, verängstigt aufgrund der eigenen, religiösen Herkunft. Unsere Solidarität gilt den Betroffenen, die aufgrund dieser Ereignisse wegen ihrer Religion, ihres Aussehens, ihrer Herkunft und weiterer Merkmale ihrer Identität diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Wir lehnen jegliche Form von religiöser oder politischer Radikalität, Extremismus und Gewalt entschieden ab.

In unserer Arbeit im Initiativkreis „Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche“ werden wir uns weiterhin mit Engagement für eine inklusive und offene Gesellschaft, basierend auf Dialog, Bildung, Begegnung und einem friedlichen Miteinander einsetzen. Wir stehen für Teilhabe und Akzeptanz ein und wirken an der Umsetzung nachhaltiger Visionen für Berlin, Deutschland und der Welt mit.

Unser Glaube an Frieden und Zusammenhalt ist stärker als der Terror. Dieser wird uns niemals einschüchtern können.

Initiativkreis „Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche“
Ein Initiativkreis des Berliner Forums der Religionen