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Religiöse Vielfalt

Die diskriminierungsfreie Teilhabe an Bildung betrifft die unterschiedlichsten Bereiche der Persönlichkeit eines Menschen. Inklusion zielt dabei nicht nur auf Menschen mit Behinderung. Diskriminierung oder Ungleichbehandlung findet in vielen Bereichen statt. Dies erfordert einen achtsamen Umgang.

Eine Aufgabe von Schule ist es, Respekt für Verschiedenheit zu verbinden mit dem Nicht-Akzeptieren von Ausgrenzung und Diskriminierung. Die Unterschiede von Menschen werden wertfrei anerkannt und es entsteht ein Bewusstsein dafür, dass Vielfältigkeit grundlegend bereichert. Die Besonderheit und Einzigartigkeit eines Menschen ist dabei die Grundlage um Vielfalt wertzuschätzen. Dieses Herangehen ist die Formulierung eines Zieles beziehungsweise die Entscheidung für einen Wert wie Menschen miteinander umgehen und bildet somit die Grundlage für eine veränderte Norm, denn ‚es ist normal verschieden zu sein‘. Schule hat den Auftrag die Fähigkeit andere anzuerkennen und die Wertschätzung von Differenzen zu fördern.

Der ganze Text beim Bildungsserver Berlin-Brandenburg.

Dialog und Transformation. Auf dem Weg zu einer pluralistischen Religionspädagagogik

Die interreligiös besetzte Autor*innengruppe beschreibt das Anliegen des Diskussionspapieres so: “Eine Religionspädagogik, die zur Wahrnehmung und zum Verstehen religiöser Pluralität und zur Anerkennung der mit Religionen verbundenen Ansprüche auf Heil und Wahrheit anleiten möchte, überwindet eine auf Abgrenzung bezogene Deutung von Unterschieden und zielt auf die Entwicklung einer Gemeinschaft, in der Unterschiede ihre trennende Wirkung verlieren. Wir verfolgen einen Ansatz, der es erlaubt, Religion zu vermitteln, ohne dabei zwangsläufig andere Formen herabzuwürdigen. Vielmehr geht es uns um eine positive Wertung der Vielfalt der Religion.”

PDF: https://www.bibor.uni-bonn.de/diskussionspapier-dialog-und-transformation-januar-2020.pdf

Verschiedenheit achten, Gemeinschaft stärken

Ein dialogisches Unterrichtsprojekt an der Theodor-Heuss-Schule in Offenbach

Die Projektverantwortlichen sagen: “Das dialogische Unterrichtsprojekt „Verschiedenheit achten – Gemeinschaft stärken“, welches im Beruflichen Gymnasium im 11. Schuljahr an der Theodor-Heuss-Schule in Offenbach angesiedelt ist, wurde mehrfach ausgezeichnet, so durch den Hildegard-Hamm-Brücher-Preis, den Integrationspreis der Stadt Offenbach und durch einen Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck in der Schule. Was macht das Projekt so besonders? Evangelische und katholische Religionslehrkräfte, Ethiklehrer/-innen und muslimische Theolog/-innen unterrichten gemeinsam die religiös und weltanschaulich plurale Schülerschaft im Klassenverband. Die Vielfalt auf Seiten der Schülerinnen und Schüler wird auf Lehrerseite gespiegelt.”

Dokumentation abrufbar unter https://www.rpi-ekkw-ekhn.de/fileadmin/templates/rpi/normal/material/arbeitsbereiche/ab_bbs/rpi_praxis_verschiedenheit_achten_web.pdf.

Glaube und Freiheit

Im Mittelpunkt der neuesten Ausgabe von Was geht? steht das Verhältnis von Religionen und Staat in Deutschland und damit auch der Konflikt zwischen Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit.

Das Heft soll junge Menschen zur Beschäftigung mit verschiedenen Fragen anregen: Wie viel Freiraum haben Gläubige in unserem Land? Wieweit dürfen die Glaubensgemeinschaften der Gesellschaft ihren Stempel aufdrücken? Und was ist eigentlich Säkularisierung?

Kostenloses Angebot der bpb.

Schülerheft

Pädagogische Hilfe

Zwischen Zuckerfest und Weihnachten

Wie Kitas Kindern religiöse Kompetenz vermitteln

In Kindertagesstätten treffen Kinder aus Familien aller Glaubensrichtungen aufeinander. Religiöse und nicht-konfessionelle Träger haben unterschiedliche Ansätze für das Miteinander im Alltag.

Artikel im migazin

Die Arbeitshilfe “Religionen in der Kita. Impulse zum Zusammenleben in religiöser Vielfalt” kann kostenfrei heruntergeladen werden.