Schu­li­scher Reli­gi­ons­un­ter­richt im Kon­text reli­giö­ser und welt­an­schau­li­cher Plu­ra­li­tät

Arti­kel von Riem Spiel­haus und Zrin­ka Sti­mac in APUZ 28–29/2018.

Der Reli­gi­ons­un­ter­richt ist das ein­zi­ge im Grund­ge­setz erwähn­te Schul­fach. Den­noch ist er wie­der­keh­ren­den Dis­kus­sio­nen aus­ge­setzt, die in der ver­gan­ge­nen Deka­de vor allem um den Umgang mit reli­giö­ser und welt­an­schau­li­cher Viel­falt kreis­ten. Denn neben die christ­li­che Reli­gi­on und ihre Kon­fes­sio­nen sind in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten zuneh­mend sowohl ande­re “Welt­re­li­gio­nen” als auch neue For­men von Reli­gi­on getre­ten. Vie­le Men­schen zie­hen sich aus reli­giö­sen Struk­tu­ren zurück, zugleich kon­sta­tiert die Reli­gi­ons­for­schung in einer Art Kor­rek­tur des seit den 1970er Jah­ren domi­nan­ten Säku­la­ri­sie­rungs­pa­ra­dig­mas ein Wie­der­auf­le­ben reli­gi­ons­ori­en­tier­ter Legi­ti­ma­ti­ons- und Argu­men­ta­ti­ons­mus­ter in ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Berei­chen. Die Akti­vi­tä­ten reli­giö­ser Insti­tu­tio­nen diver­si­fi­zie­ren sich, und Reli­gi­on wird mehr und mehr zur Sache von Ein­zel­nen.

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