Materialien

Fly­er und Wand­zei­tun­gen

Bei der bpb gibt es kos­ten­los Fly­er und Wand­zei­tun­gen zu den The­men Anti­se­mi­tis­mus, Ras­sis­mus, Islam­feind­lich­keit, Anti­zi­ga­nis­mus, Homo­pho­bie und Sexis­mus.

Ein Bei­spiel:
Die Wand­zei­tung “Anti­se­mi­tis­mus begeg­nen” aus der Rei­he “Was sage ich, wenn …” ist eine Hil­fe­stel­lung für den All­tag, im Pri­vat- oder Berufs­le­ben, Unter­neh­men oder Ver­ein. In die­ser wird mit ein­gän­gi­gen Illus­tra­tio­nen erläu­tert, was Anti­se­mi­tis­mus eigent­lich für die Betrof­fe­nen bedeu­tet. Anhand von Bei­spie­len wer­den Hand­lungs­emp­feh­lun­gen gege­ben sowie mög­li­che Ent­geg­nun­gen und Reak­tio­nen auf anti­se­mi­ti­sche Vor­ur­tei­le auf­ge­zeigt: Wie reagie­re ich auf Juden-Wit­ze, auf Beschimp­fun­gen auf Face­book oder auf die “Schluss­strich­de­bat­te”? Zudem wer­den all­ge­mei­ne Tipps und wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen gege­ben. Die Wand­zei­tung ist eine Erwei­te­rung der Fly­er­rei­he “Was sage ich, wenn?”

Link: https://www.bpb.de/shop/buecher/einzelpublikationen/206937/wandzeitung-antisemitismus-begegnen

 

Reli­giö­se Viel­falt

Die dis­kri­mi­nie­rungs­freie Teil­ha­be an Bil­dung betrifft die unter­schied­lichs­ten Berei­che der Per­sön­lich­keit eines Men­schen. Inklu­si­on zielt dabei nicht nur auf Men­schen mit Behin­de­rung. Dis­kri­mi­nie­rung oder Ungleich­be­hand­lung fin­det in vie­len Berei­chen statt. Dies erfor­dert einen acht­sa­men Umgang.

Eine Auf­ga­be von Schu­le ist es, Respekt für Ver­schie­den­heit zu ver­bin­den mit dem Nicht-Akzep­tie­ren von Aus­gren­zung und Dis­kri­mi­nie­rung. Die Unter­schie­de von Men­schen wer­den wert­frei aner­kannt und es ent­steht ein Bewusst­sein dafür, dass Viel­fäl­tig­keit grund­le­gend berei­chert. Die Beson­der­heit und Ein­zig­ar­tig­keit eines Men­schen ist dabei die Grund­la­ge um Viel­falt wert­zu­schät­zen. Die­ses Her­an­ge­hen ist die For­mu­lie­rung eines Zie­les bezie­hungs­wei­se die Ent­schei­dung für einen Wert wie Men­schen mit­ein­an­der umge­hen und bil­det somit die Grund­la­ge für eine ver­än­der­te Norm, denn ‚es ist nor­mal ver­schie­den zu sein‘. Schu­le hat den Auf­trag die Fähig­keit ande­re anzu­er­ken­nen und die Wert­schät­zung von Dif­fe­ren­zen zu för­dern.

Der gan­ze Text beim Bil­dungs­ser­ver Ber­lin-Bran­den­burg.

Kul­tu­rel­le Bil­dung in Moschee­ge­mein­den

Die Bro­schü­re ist im Rah­men des Pro­jekts “Extre­mis­mus­prä­ven­ti­on und Erschlie­ßung muse­ums­päd­ago­gi­scher Zugän­ge für mus­li­mi­sche Multiplikator*innen” ent­stan­den. Trä­ger des Pro­jekts ist das Insti­tut für Isla­mi­sche Theo­lo­gie der Uni­ver­si­tät Osna­brück.

Die Publi­ka­ti­on mit Hand­rei­chung und Mate­ria­li­en kann her­un­ter­ge­la­den wer­den unter https://www.irp-cms.uni-osnabrueck.de/fileadmin/documents/public/Plakate_Brosch%C3%BCren/Handreichung.pdf. Unent­gelt­lich kann sie auch bestellt wer­den unter https://www.irp-cms.uni-osnabrueck.de/studium/imamweiterbildung.html?no_cache=1.

RISE

Wie kön­nen Jugend­li­che gegen extre­mis­ti­sche Anspra­chen gestärkt wer­den? Im Pro­jekt RISE ent­wi­ckeln Jugend­li­che eige­ne Posi­tio­nen und brin­gen sich mit ihren Per­spek­ti­ven medi­al ein. Ihre Medi­en­pro­duk­tio­nen wer­den durch päd­ago­gi­sche Mate­ria­li­en gerahmt und Fach­kräf­ten für ihre Arbeit zur Ver­fü­gung gestellt.

https://rise-jugendkultur.de/

Dia­log und Trans­for­ma­ti­on. Auf dem Weg zu einer plu­ra­lis­ti­schen Reli­gi­ons­päda­gago­gik

Die inter­re­li­gi­ös besetz­te Autor*innengruppe beschreibt das Anlie­gen des Dis­kus­si­ons­pa­pie­res so: “Eine Reli­gi­ons­päd­ago­gik, die zur Wahr­neh­mung und zum Ver­ste­hen reli­giö­ser Plu­ra­li­tät und zur Aner­ken­nung der mit Reli­gio­nen ver­bun­de­nen Ansprü­che auf Heil und Wahr­heit anlei­ten möch­te, über­win­det eine auf Abgren­zung bezo­ge­ne Deu­tung von Unter­schie­den und zielt auf die Ent­wick­lung einer Gemein­schaft, in der Unter­schie­de ihre tren­nen­de Wir­kung ver­lie­ren. Wir ver­fol­gen einen Ansatz, der es erlaubt, Reli­gi­on zu ver­mit­teln, ohne dabei zwangs­läu­fig ande­re For­men her­ab­zu­wür­di­gen. Viel­mehr geht es uns um eine posi­ti­ve Wer­tung der Viel­falt der Reli­gi­on.”

PDF: https://www.bibor.uni-bonn.de/diskussionspapier-dialog-und-transformation-januar-2020.pdf

Ver­schie­den­heit ach­ten, Gemein­schaft stär­ken

Ein dia­lo­gi­sches Unter­richts­pro­jekt an der Theo­dor-Heuss-Schu­le in Offen­bach

Die Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen sagen: “Das dia­lo­gi­sche Unter­richts­pro­jekt „Ver­schie­den­heit ach­ten – Gemein­schaft stär­ken“, wel­ches im Beruf­li­chen Gym­na­si­um im 11. Schul­jahr an der Theo­dor-Heuss-Schu­le in Offen­bach ange­sie­delt ist, wur­de mehr­fach aus­ge­zeich­net, so durch den Hil­de­gard-Hamm-Brü­cher-Preis, den Inte­gra­ti­ons­preis der Stadt Offen­bach und durch einen Besuch des Bun­des­prä­si­den­ten Joa­chim Gauck in der Schu­le. Was macht das Pro­jekt so beson­ders? Evan­ge­li­sche und katho­li­sche Reli­gi­ons­lehr­kräf­te, Ethik­leh­rer/-innen und mus­li­mi­sche Theo­lo­g/-innen unter­rich­ten gemein­sam die reli­gi­ös und welt­an­schau­lich plu­ra­le Schü­ler­schaft im Klas­sen­ver­band. Die Viel­falt auf Sei­ten der Schü­le­rin­nen und Schü­ler wird auf Leh­rer­sei­te gespie­gelt.”

Doku­men­ta­ti­on abruf­bar unter https://www.rpi-ekkw-ekhn.de/fileadmin/templates/rpi/normal/material/arbeitsbereiche/ab_bbs/rpi_praxis_verschiedenheit_achten_web.pdf.