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Qua­li­fi­zie­rung zum*zur „Diver­si­ty Trainer*in religiöse/weltanschauliche Viel­falt und Anti­dis­kri­mi­nie­rung an Schu­len.“

Reli­giö­se und welt­an­schau­li­che Diver­si­tät an Schu­len gestal­ten.

Anti­se­mi­tis­mus, anti­mus­li­mi­schen Ras­sis­mus und ande­ren For­men der Dis­kri­mi­nie­rung mit einem Diver­si­ty-Ansatz ent­ge­gen­wir­ken.

Qua­li­fi­zie­rung zum*zur „Diver­si­ty Trainer*in religiöse/weltanschauliche Viel­falt und Anti­dis­kri­mi­nie­rung an Schu­len.“

Eine Koope­ra­ti­on des Ber­li­ner Forums der Reli­gio­nen mit der Anlauf­stel­le für Dis­kri­mi­nie­rungs­schutz an Schu­len (ADAS)/LIFE e.V.

 

Deutsch­land ist zur Hei­mat von vie­len Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen gewor­den: das spie­gelt sich vor allem im schu­li­schen All­tag wider. Die reli­giö­se und welt­an­schau­li­che Viel­falt stellt Schul­lei­tun­gen, Lehr­kräf­te und Pädagog*innen vor neue Her­aus­for­de­run­gen, vor allem dann, wenn sie zu Aus­gren­zung und Kon­flik­ten führt. Lehr­kräf­te und Pädagog*innen, die kei­ne Religionspädagog*innen sind, füh­len sich beim The­ma Reli­gi­on oft­mals rat­los und über­for­dert, Kon­flik­te ange­mes­sen und pro­fes­sio­nell zu lösen. Zudem sind an Ber­li­ner Ober­schu­len kei­ne Religionspädagog*innen als fach­li­che Ansprechpartner*innen vor­han­den. Aber auch Fachpädagog*innen sind nicht ver­traut mit dem recht­li­chen Dis­kri­mi­nie­rungs­schutz und deren Bedeu­tung für den schu­li­schen All­tag.

Der Auf­bau inter­re­li­giö­ser bzw. inter­welt­an­schau­li­cher Kom­pe­tenz und Kon­flikt­lö­sungs­fä­hig­keit spielt in Schu­len fach­über­grei­fend als Teil all­ge­mei­ner Diver­si­täts- und inter­kul­tu­rel­ler Kom­pe­tenz für alle Lehr­kräf­te und Pädagog*innen eine beson­ders wich­ti­ge Rol­le, um eine inklu­si­ve Will­kom­mens­kul­tur für alle Schüler*innen zu schaf­fen. Zu einem diver­si­ty­sen­si­blen, dis­kri­mi­nie­rungs­sen­si­blen und ras­sis­mus­kri­ti­schen Umgang mit reli­giö­ser und welt­an­schau­li­cher Diver­si­tät an Schu­len bedarf es spe­zi­fi­schen Hin­ter­grund­wis­sens und Hand­lungs­kom­pe­ten­zen sowie the­men­spe­zi­fi­sche Sen­si­bi­li­sie­rung und Selbst­re­fle­xi­on.

Das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen ent­wi­ckelt gemein­sam mit der Anlauf­stel­le für Dis­kri­mi­nie­rungs­schutz an Schu­len (ADAS), LIFE e.V. ein ent­spre­chen­des Fort­bil­dungs­an­ge­bot für Ber­lin. Hier­zu wird im Früh­jahr 2020 eine Aus­bil­dung zum*zur „Diver­si­ty Trainer*in religiöse/weltanschauliche Viel­falt und Anti­dis­kri­mi­nie­rung an Schu­len“ durch­ge­führt. Die­se ist als Ent­wick­lungs­fort­bil­dung ange­legt und rich­tet sich an Teil­neh­men­de mit ent­spre­chen­den Vor­kennt­nis­sen und dem Inter­es­se, aktiv an der Ent­wick­lung und Durch­füh­rung des Fort­bil­dungs­an­ge­bots mit­zu­wir­ken. Zudem wird hier­für eine inter­re­li­giös/-welt­an­schau­lich diver­se Teil­neh­men­den­grup­pe zusam­men­ge­stellt, um für Ber­lin einen diver­sen Trainer*innenpool auf­zu­bau­en.

Mehr Infos zum Inhalt und zur Anmel­dung im PDF ausschreibung_train_the_trainer.

Exkur­sio­nen zu Hin­dus, Bud­dhis­ten und Ale­vi­ten

Exkur­sio­nen zu Hin­dus, Bud­dhis­ten und Ale­vi­ten

Etwa 50 Berufs­fach­schü­le­rin­nen und ‑schü­ler hat­ten sich eine Woche inten­siv mit dem The­ma Frie­den aus­ein­an­der­ge­setzt. Zum Abschluss am 15.11.2019 orga­ni­sier­te das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen Exkur­sio­nen in sakra­le Räu­me und Gesprä­che mit gläu­bi­gen Men­schen.

Zu Beginn des Tref­fens refe­rier­te Bet­ti­na Bir­kner, Lei­te­rin des Kathe­dral­fo­rums St. Hed­wig, über Bern­hard Lich­ten­berg. Die­ser war ein deut­scher Pries­ter und Ber­li­ner Dom­propst, der wäh­rend der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Dik­ta­tur öffent­lich für die Ver­folg­ten ein­trat und von der römisch-katho­li­schen Kir­che als Mär­ty­rer und Seli­ger ver­ehrt. Bern­hard Lich­ten­berg zählt zu den Gerech­ten unter den Völ­kern in Yad Vashem.

Patri­cia Wulle und Özlem Ögüt­cü beglei­te­ten anschlie­ßend in den Sri-Gane­sha-Hin­du-Tem­pel und das Kul­tur­zen­trum Ana­to­li­scher Ale­vi­ten. Der Aus­flug zum Bud­dhis­ti­schen Tor wur­de von einer der Leh­re­rin­nen beglei­tet. Micha­el Bäu­mer führ­te die ver­blei­ben­den Schü­ler zum Bebel­platz und erläu­ter­te das an die Bücher­ver­bren­nung erin­nern­de Denk­mal. Wenig spä­ter stieß Herr Baron von der Syn­ago­ge Ryke­stra­ße hin­zu, der auf zen­tra­le Aspek­te des Juden­tums ein­ging.

Vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler notier­ten ihre Ein­drü­cke von den Begeg­nun­gen auf Post­kar­ten. In der abschlie­ßen­den Feed­back­run­de beton­te die Grup­pe, dass sie viel Neu­es ken­nen­ge­lernt habe und durch den Aus­tausch inspi­riert wur­de.

Ent­wick­lungs­fach­tag

Ent­wick­lungs­fach­tag

Zum Auf­bau eines inter­re­li­giö­sen Trainer*innennetzwerkes führ­te der Initia­tiv­kreis Dia­log der Reli­gio­nen für Kin­der und Jugend­li­che (IK DIREKIJU) in Koope­ra­ti­on mit der Anlauf­stel­le für Dis­kri­mi­nie­rungs­schutz an Schu­len (ADAS), LIFE e.V. am 26.10.2019 einen Ent­wick­lungs­fach­tag zum The­ma „Reli­giö­se und welt­an­schau­li­che Viel­falt an der Schu­le gestal­ten“ durch.

Fach­tag Respekt

Fach­tag Respekt

Am 23.10.2019 fand im Neu­en Glas­haus des Bota­ni­schen Gar­tens der Fach­tag Respekt mit dem Unter­ti­tel “Viel­falt über Gren­zen hin­weg – demo­kra­ti­sche Schul­kul­tur des Mit­ein­an­der” statt. Ein­ge­la­den hat­te der Fort­bil­dungs­ver­bund 3 Schul­teams, Leh­rer/-innen, Sozi­al­päd­ago­gen/-innen und Schul­lei­tun­gen.

Kin­der- und Jugend­fest 2019

Kin­der- und Jugend­fest 2019

Am 20.09.2019 hat der Initia­tiv­kreis Dia­log der Reli­gio­nen für Kin­der und Jugend­li­che (fort­an IK DIREKIJU) des Ber­li­ner Forums der Reli­gio­nen im Rah­men der 8. Begeg­nungs­ta­ge im und um den Grae­fe-Kiez das inter­re­li­giö­se und inter­kul­tu­rel­le Kin­der- und Jugend­fest aus­ge­rich­tet.

Im Gespräch mit Lich­ten­ber­ger Schü­lern

Im Gespräch mit Lich­ten­ber­ger Schü­lern

Im Rah­men einer Pro­jekt­wo­che zu Reli­gio­nen und reli­giö­sem Leben in Ber­lin der Geor­ge-Orwell-Schu­le Lich­ten­berg konn­te das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen am 26. Juni 2018 einen sehr leben­di­gen Aus­tausch mit einem Imam, einem Rab­bi­ner und einem Pfar­rer orga­ni­sie­ren.