Besuchs­rei­he Teil 2 und 3

Besuchs­rei­he Teil 2: „Stri­ve on with awa­reness“ – Besuch im Bud­dhis­ti­schen Tor Ber­lin

Am 4.03.2020 beglei­te­te das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen die Schüler*innen einer zehn­ten Klas­se der Gemein­schafts­schu­le Cam­pus Efeu­weg bei Ihrem Besuch im Bud­dhis­ti­schen Tor Ber­lin.

Der Reli­gi­ons­leh­rer Alex­an­der Hes­se hat­te bereits im Dezem­ber letz­ten Jah­res das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen beauf­tragt, eine mul­ti­re­li­giö­se Besuchs­rei­he für zwei sei­ner zehn­ten Klas­sen zu orga­ni­sie­ren.

Das Bud­dhis­ti­sche Tor ist dem Tri­rat­na Orden, einer bud­dhis­ti­schen Bewe­gung die 1967 in Eng­land gegrün­det wur­de, zuzu­ord­nen. Die Tri­rat­na Bewe­gung ist aus dem Impuls ent­stan­den, einen dezi­diert west­li­chen, bud­dhis­ti­schen Pfad zu haben.

Die Schüler*innen wur­den von den Ordi­nier­ten Amo­g­ha­rat­na und Sur­ya­ji­na herz­lich emp­fan­gen; im gro­ßen Media­ti­ons­saal saß die Grup­pe mit der Bud­dha Figur im Kreis.

Amo­g­ha­rat­na lei­te­te die Gesprächs­run­de mit den Schüler*innen mit der Erzäh­lung über das Leben des his­to­ri­schen Bud­dhas, Sid­dar­tha Gaut­a­ma ein.

Zwi­schen Ding­haf­tig­keit und der Los­ge­löst­heit von Zeit und Raum in der bud­dhis­ti­schen Kos­mo­lo­gie inter­es­sier­te die Schüler*innen vor allem der Tod und die Wie­der­ge­burt. Mit den Ant­wor­ten konn­ten sich die Schüler*innen in der Abs­trakt­heit ihrer Gedan­ken üben.

Zum Ende lud Amo­g­ha­rat­na zu einer Atem-Medi­ta­ti­on ein, die Schüler*innen konn­ten bei Inter­es­se üben, sich auf den Atem zu kon­zen­trie­ren und Acht­sam­keit prak­ti­zie­ren. Dafür durf­ten die Schüler*innen die Ker­zen des Altars anzün­den, bevor die Medi­ta­ti­on durch die Klang­scha­le ein­ge­läu­tet wur­de.

 

Besuchs­rei­he Teil 3: Zu Besuch in der Syn­ago­ge Fra­en­kel­ufer

Am 12.3.2020 war es soweit, der drit­te Teil der Inter­re­li­giö­sen Besuchs­rei­he führ­te in die Syn­ago­ge Fra­en­kel­ufer. Die Schüler*innen wur­den im Kid­dusch­raum der Syn­ago­ge durch zwei ehren­amt­li­che Bete­rin­nen emp­fan­gen. Der Kid­dusch­raum fun­giert als Gemein­de­raum, in dem z.B. der Segen beim Schab­bat gespro­chen wird, bevor gemein­sam geges­sen wird.

Im Bet­saal der Fra­en­kel­ufer Gemein­de hat­ten die Schüler*innen in einem locke­ren Gespräch die Mög­lich­keit, ihr Wis­sen über das Juden­tum wei­ter zu ver­tie­fen und eige­ne Fra­gen zu stel­len. Beson­ders gut konn­ten die Viel­falt jüdi­schen Lebens und Glau­bens­prak­ti­ken ver­mit­telt wer­den.